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Hamburger Suryoye feiern Weihnachten
Hamburger Suryoye feiern Weihnachten

Hunderte Menschen haben am Weihnachtsgottesdienst in der syrisch-orthodoxen Kirche von Antochien der St. Dimet-Gemeinde in Hamburg-Neugraben teilgenommen.




Die Syrisch-Orthodoxe Kirche ist eine der christlichen Urkirchen, die ihre Entstehung auf die Missionstätigkeit der Apostel Paulus, Barnabas und Petrus in Antiochien sowie auf die der Apostel Taddäus und Thomas in Edessa zurückführt. Die in Deutschland ansässigen Mitglieder der syrisch orthodoxen Kirche sind Assyrer, Chaldäer und Aramäer. Die Eigenbezeichnung ist Suryoye.


An dem Gottesdienst, in dem zu Frieden und Gerechtigkeit aufgerufen wurde, nahmen neben den aus Syrien, dem Irak, der Türkei und Kurdistan stammenden Suryoye auch die Bürgerschaftsabgeordnete Cansu Özdemir von der Hamburger Linksfraktion und Burhan Kocaman, der Bürgermeister der kurdischen Stadt Dep (Karakocan) teil.

Die Suryoye sind in ihren Herkunftsländern langjähriger Verfolgung ausgesetzt. Im Jahr 1915 begingen osmanische Truppen nicht nur einen Völkermord an den Armeniern. Bei den Massakern starben ungefähr eine halbe Million Suryoye. Auch in den 1970er und 80er Jahren wurden unzählige Suryoye aus ihrer Heimat in der Türkei vertrieben. Allein in Brüssel sind 5000 Familien zu finden, die aus ihrer Heimatstadt Midyad vertrieben worden sind.

In Rojava / Nordsyrien sind die Suryoye in die Selbstverwaltungsstrukturen eingebunden und verfügen über eigene bewaffnete Einheiten, die Sutoro, die mit den kurdischen Selbstverteidigungskräften zusammenarbeiten.

Quelle:anf news

 



DruckenDrucken | 26-12-2018, 12:40:00 | Admin

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